Plötzlich liegt ein Brief eines Inkassounternehmens im Briefkasten – wegen eines Abonnements, das Sie vielleicht schon ganz vergessen hatten. Das kann verunsichern, ist aber kein Grund zur Panik. Solche Situationen sind alltäglich und lassen sich in den meisten Fällen unkompliziert klären. Dieser Ratgeber der Capitol Inkasso zeigt Ihnen, wie Sie am besten vorgehen, um die Angelegenheit schnell und fair aus der Welt zu schaffen.
Warum erhalte ich ein Inkassoschreiben für ein Abo?
Streamingdienste, Zeitschriften, die Mitgliedschaft im Fitnessstudio oder eine Software-Lizenz: Viele Verträge verlängern sich automatisch, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt werden. Ein Inkassoverfahren wird häufig dann eingeleitet, wenn die fälligen Beiträge nicht bezahlt wurden. Typische Gründe dafür sind:
- Die Kündigungsfrist wurde verpasst und das Abo hat sich verlängert.
- Ihre Bankverbindung hat sich geändert und eine Lastschrift konnte nicht abgebucht werden.
- Sie sind umgezogen und die ursprünglichen Rechnungen oder Mahnungen haben Sie nicht erreicht.
- Der Überblick über laufende Verträge ging verloren.
Wichtig zu verstehen ist: Auch wenn Sie einen Dienst nicht aktiv genutzt haben, bleibt der Vertrag in der Regel bestehen, solange er nicht wirksam gekündigt wurde. Der Anbieter hat daher weiterhin einen Anspruch auf die vereinbarte Zahlung.
Schritt 1: Ruhe bewahren und das Schreiben genau prüfen
Der wichtigste erste Schritt ist, das erhaltene Schreiben sorgfältig zu lesen. Atmen Sie tief durch und prüfen Sie die aufgeführten Informationen. Ein seriöses Inkassounternehmen wie Capitol Inkasso stellt alle relevanten Daten transparent dar. Achten Sie auf:
- Den Namen des ursprünglichen Gläubigers (also des Abo-Anbieters).
- Die Höhe der ursprünglichen Forderung (Hauptforderung).
- Das Datum des Vertrags oder der Rechnung, auf die sich die Forderung bezieht.
- Eine klare Aufschlüsselung der entstandenen Kosten (z. B. Mahnkosten, Verzugszinsen, Inkassokosten).
Schritt 2: Nehmen Sie Kontakt auf – nicht ignorieren!
Das Schlimmste, was Sie tun können, ist, den Brief zu ignorieren. Dadurch verschwindet die Forderung nicht, sondern es können weitere Kosten und Maßnahmen, wie ein gerichtliches Mahnverfahren, auf Sie zukommen. Zeigen Sie stattdessen, dass Sie an einer Lösung interessiert sind.
Wir bei Capitol Inkasso sind darauf spezialisiert, gemeinsam mit Ihnen eine faire Lösung zu finden. Melden Sie sich bei uns. Sie erreichen uns telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 8 und 17 Uhr unter der 02131 70 84 305, per E-Mail an support@capitol-inkasso.de oder über unser digitales Schuldnerportal. Dort können Sie alle Informationen einsehen und direkt mit uns kommunizieren.
Welche Lösungen gibt es, wenn die Forderung berechtigt ist?
Wenn Sie nach Prüfung zum Schluss kommen, dass die Forderung grundsätzlich korrekt ist, aber Sie den Gesamtbetrag nicht auf einmal zahlen können, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Offene Kommunikation ist hier der Schlüssel.
Eine häufig genutzte Option ist die Vereinbarung einer Ratenzahlung. So können Sie die offene Summe in überschaubaren monatlichen Beträgen begleichen. Bitte beachten Sie, dass für den Abschluss einer Ratenzahlungsvereinbarung gemäß den gesetzlichen Vorgaben (§ 13a Abs. 3 RDG) eine Einigungsgebühr anfallen kann. Wir besprechen alle Optionen transparent mit Ihnen, um einen für beide Seiten tragbaren Weg zu finden.
Was tun, wenn Sie das Abo nachweislich gekündigt haben?
Sollten Sie das Abonnement fristgerecht gekündigt haben und die Forderung für unberechtigt halten, ist es ebenfalls entscheidend, dass Sie aktiv werden. Suchen Sie die Kündigungsbestätigung des Anbieters heraus und legen Sie uns diesen Nachweis vor. Missverständnisse können vorkommen und lassen sich durch Vorlage der entsprechenden Dokumente meist schnell aufklären. Auch in diesem Fall ist unser Team Ihr richtiger Ansprechpartner.
Ein Inkassoschreiben wegen eines vergessenen Abos ist eine lösbare Herausforderung. Als seriöses, dem BDIU angeschlossenes Inkassounternehmen ist es unser Ziel, den Sachverhalt fair und transparent zu klären. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren – wir helfen Ihnen, die Angelegenheit abzuschließen.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine allgemeine Information und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.